MÖHR-NIGGLI Weine
Maienfeld GR



Ein Kulturgut, dem wir Sorge tragen

Am sonnenbeschienenen Südhang gelegen, vom hohen Falknis und vom Steigwald geschützt, sind auch unsere Reben ein wichtiges Kulturgut in der Bündner Herrschaft. Generationen vor uns haben es schon verstanden, dieses Gut zu pflegen. Tragen wir ihm Sorge und wollen es schonend erhalten. 


Obwohl die Pflege der Reben viel Arbeit bedeutet, ist diese Tätigkeit eine Genugtuung, ein Art Liebe, die wir über den Rebstock in unseren Wein weitergeben.


Unsere Arbeit im Wingert (Rebberg) kann nicht nach einem Schema gemacht werden. Sie ist stark wetterabhängig. Kein Frühling, Sommer, Herbst und Winter verläuft wie die vorangegangenen. 



Die Rebarbeit

Basis für eine hohe Qualität

 

Die Qualität unserer Weine beginnt im Rebberg. Das Einhalten ökologischer Grundsätze und die Suche nach Vielfalt sind für uns eine höchst interessante Aufgabe - im Weinberg und im Keller. Die Pflege des Lebensraumes Rebberg in seiner Gesamtheit stellt hohe Anforderungen an seine Bewirtschafter. 

Unser Familienbetrieb, verstärkt durch unsere fachkundigen und treuen Helfer, bietet Gewähr für eine liebevolle und sorgfältige Pflege der Rebanlagen. Rebschnitt und Rebenpflege sind die wesentlichen Voraussetzungen für einen bedingungslosen Qulitätsweinbau. 


Um eine optimale Besonnung und Anordnung der Trauben zu gewährleisten, werden in mühevoller Handarbeit die Triebe der Rebe geordnet oder ausgebrochen. Das Reblaub in der Traubenzone wird ausgedünnt. Diese wichtigen Arbeiten, verbunden mit einer gezielten Mengenregulierung sind mitentscheidende Grundlagen für eine Qualitätsproduktion. 


Ziel all dieser Arbeiten ist es, die volle reife Frucht unserer Trauben als edlen Wein in die Flasche zu bringen. 



Stellibofel

 

Es ist eine besonderer Flecken Erde, das spürt man sofort. Ein paar grosse Steinblöcke verleihen dem Ort eine beinahe magische Atmosphäre. Wo mögen sie herkommen? Schwarzgraue Wolken hängen um den Falknis. Von dort oben? 


Er ist gut geschützt, dieser Platz. Die Natur hat hohe Bäume wachsen lassen. Der Mensch hat kunstvolle Mauern aufgeschichtet. Wenn man den richtigen Stein von der Trockenmauer wegräumt, kommt eine versteinerte Schnecke aus Urzeiten zum Vorschein.

Eidechsen huschen in die Ritzen. Sie fühlen sich wohl in diesen naturnah bewirtschafteten Reblagen. Sogar der Wiedehopf kehrt jedes Jahr zum Brüten in den Stellibofel zurück!

Zwischen den Reben blüht kniehoch der goldgelbe Löwenzahn. Umgeben von Mauern und Gestrüpp liegt unser grösster Weinberg Stellibofel - eine herrliche Reblage!